Überall Flecken? Sommersprossen, Altersflecken und andere Hyperpigmentierungen

Dieses Mädel hat süße Sommersprossen! Viele von Euch haben die schon seit der Kindheit (ich übrigens auch). Im Winter sind sie weniger zu sehen, im Sommer nehmen sie an Farbe zu.

Aber neben den kleinen oder größeren Punkten kann es – vor allem, wenn wir älter werden – zu großen braunen Flecken oder zu unregelmäßigen Hauttönungen kommen, meist im Gesicht und an den Händen. Das sieht dann nicht mehr lustig aus und kann psychisch ziemlich belastend sein.

Wenn wir im Süden Urlaub machen, bewirkt die Sonneneinstrahlung eine vermehrte Melaninproduktion und wir bekommen eine gleichmäßige und schöne Bräune als Schutz vor der UV-Strahlung. Dunkle Hautflecken entstehen durch eine gestörte Melaninbildung. Dabei bilden sich Pigmenthaufen, die als Flecken auftauchen, vor allem an den sonnenexponierten Stellen im Gesicht und an Hals, Dekolletee und Händen.

Wieso kommt es zu einer gestörten Melaninproduktion?

Leider entstehen diese sogenannten Hyperpigmentierungen (vermehrte Pigmentierung) gerade in Zeiten von Hormonumstellungen, also in der Schwangerschaft, durch Einnahme der Pille und in der Menopause. Und wie Ihr Euch demnach denken könnt: Es betrifft vor allem uns Frauen.

Was kann man tun?

  1. Bleichende Cremes auftragen. Diese gibt es in verschiedenen Zusammensetzungen. Leider helfen sie oft nicht ausreichend.
  2. Die Laserbehandlung ist das effektivste Mittel, um Pigmentstörungen zu behandeln. Unser Gentlemax Pro Laser von Candela hat es auf das Hautpigment Melanin abgesehen. Er wirkt zielgerichtet auf die Pigmentzellen und zerschlägt sie. Die Reste werden dann von der Müllabfuhr, den Fresszellen, abtransportiert. Keine Angst, das verletzt nicht die umgebende Haut. Jedoch müsst Ihr nach der Behandlung einen hohen Lichtschutzfaktor auftragen und möglichst die Sonne meiden. Die beste Zeit ist daher Herbst, Winter und Frühjahr.
  3. Die PRP Therapie (platelet rich plasma) habe ich Euch schon mehrfach vorgestellt. Aber sie ist eben auch genial! Euer Blut wird zentrifugiert und dabei in Plasma und Serum getrennt. Dieses Plasma spritzen wir mit Mikronadeln in die pigmentierten Stellen. Die freigesetzten Wachstumsfaktoren stören die Melanozyten, die dann das Hautpigment Melanin nicht mehr bilden können. Es gibt schon einige vielversprechende Studien dazu.
  4. Regelmäßiges Peeling macht einen schönen Teint und beugt der Fleckenbildung vor. Aber bitte nur einmal wöchentlich. Häufigere Anwendungen machen der Haut nur Stress.
  5. Eine gesunde Lebensweise mit Bewegung, Sonnenschutz, wenig Alkohol und wenig Stress verlangsamt den Alterungsprozess und damit auch die Hyperpigmentierungen.

Ich hoffe, dass Euch der Artikel gefallen hat. Wenn Ihr Euch behandeln lassen wollt, kommt einfach einmal zur Beratung vorbei. Ich kann Euch dann erklären, was wir im Einzelfall tun können, wann die beste Zeit dafür wäre und wie viel Euch das kosten würde.

Eure Monika Schatz